März
| Wir haben bereits eine schöne, trainingsintensive Zeit verbracht ... Die Reise verlief unkompliziert und genau nach Plan, nachdem wir das Mobilitätsproblem der Rostocker geklärt hatten. Nach der Anreise hieß es erst einmal Boote abladen, sowohl die hiergelassenen, als auch die zu Ostern mitgebrachten. Dank der gefühlten 20 Grad und strahlendem Sonnenschein ging das problemlos. Danach durften wir noch unsere Zimmer beziehen und hatten den Nachmittag frei. Am nächsten Morgen(Sonntag) ging es dann mit der Taufe von Oles neuem Boot auf den Namen Elo los, Taufjungfer war Patrick ;-). Nach dieser erfolgreichen Feierlichkeit ging das Training los, Sonnenschein und viel Wind, zwei Trainingseinheiten, 6 Wasserstunden. Nach einigen Problemen mit der Bootshandhabung durch die Winterpause konnten dann am Nachmittag alle wieder gut mit trainieren, wobei bei den Ersten schon die Ausdauer nachließ. Montag hatte der Wind merklich nachgelassen, der Sonnenschein blieb und es wurde noch wärmer. Wieder 2 Trainingseinheiten. Ole hatte noch Probleme mit seinem Boot aber generell fanden wir alle zu unserer Vorjahresform zurück. Am Dienstag war dann wieder mehr Wind ( Inklusive Naturschauspiel: Eine Orkanbildung mittags.) Vormittags waren Kreuzen und Vorwind im Programm, anschließen die altbekannte Übung: kurze Kreuz, lange Kreuz ... Nachmittags sind wir in den "Schlauch" gefahren, eine Meerenge in denen die Wellen deutlich größere Höhen erreichen als in unserer Bucht. Dort sind wir bei einer Windstärke 6 die bis zu 4 Meter hohen Wellen hochgekreuzt, um Anschließend einen der besten und schnellsten Vorwindkurse unserer Leben zu fahren. Das wars dann auch bis jetzt Till und Patrick |
| Nach einer knapp 20-stündigen Autofahrt mit Wolkenbrüchen und Sonnenschein kamen wir im warmen, sonnigen Hyeres an. Gleich am ersten Trainingstag war sehr viel Wind. Bei der ersten Einheit blieben wir MVer noch unter uns. Nachmittags sind wir dann ein paar Wettfahrten bei 6-7 Windstärken aus ablandiger Richtung gesegelt. Insgesamt lief es für uns sehr gut. Es waren sehr viel erste Plätze von uns belegt und der zweite auch oft genug!:) Am zweiten Trainingstag war wieder Sonnenschein und leichte bis moderate Winde aus auflandiger Richtung. Vormittags machten wir größtenteils Speedchecks und nachmittags sind wir zu dritt Wettfahrten gesegel, in denen wir uns nichts geschenkt haben! So kann es gerne weiter gehen! sportliche Grüße aus Hyeres von: Max |
| Finja wird zum besten Talent gewählt. Jan wird Elfter. |
| Ostseezeitung berichtet mehr dazu... |
| Jan berichtet: Vom 16. bis 19.Februar fand, wie jedes Jahr, die erste europäische Regatta der Finn-Dinghy-Klasse in Cannes statt. Mit am Start waren 85 Teilnehmer aus 23 Nationen, darunter auch viele Olympiateilnehmer aus 2008.Um mich optimal auf den Wettkampf und die vorherrschenden Bedingungen einzustellen, bin ich bereits 4 Tage vor dem Beginn der Regatta mit meinem Coach Roberto und einer starken internationalen Trainingsgruppe angereist. Desweiteren benötigte ich diese Vorbereitungstage unbedingt, da ich ein neues Schiff und einen neuen Mast in Cannes erhalten habe. An dieser Stelle noch einmal VIELEN DANK an meinen Verein, den Yachtclub Wismar 61 e.V., der Glashäger Brunnen GmbH sowie dem Seglerverband Mecklenburg-Vorpommern mit seinen Sponsoren, ohne die diese Investitionen nicht möglich gewesen wäre!!! Auf der Cannes International FINN´s Week belegte ich die Plätze: 17,13,8,4,5 und 1. Mit meiner ersten gewonnen Wettfahrt am Ende des 3.Tages war ich dann natürlich besonders zufrieden. Vor dem Finaltag lag ich somit auf Platz 4, nur wenige Punkte hinter den vor mir Platzierten. Es hätte ein spannendes Finale werden können, doch leider hat uns der starke Wind dann wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Wettfahrtleitung entschied sich den vierten und letzten Wettkampftag abzubrechen. Das bedeutete, dass ich die Regatta auf Platz 4 von 85 Teilnehmern und vor mehreren Olympioniken beendete. Ergebnisse... |